"Es scheint, dass wir fühlen können, was in einem Geschöpf vorgeht, sobald wir es auf bestimmte Art und Weise berühren". (unbekannt)
WOZU?
Bewegung heißt Leben und Leben heißt Bewegung. Die cranisosarcrale Arbeit setzt ganzheitlich auf eine Verbesserung des Körpergefühls und verfolgt mit diesem Ansatz eine Vielzahl von Zielen. Besonders in Kombination mit ergänzenden Methoden wie der Farblichtbefeldung und der Aromatologie ist sie grundsätzlich sehr gut dazu geeignet, Körper und Psyche (wieder) ins Gleichgewicht zu bringen. Sie kann auf subtile Art und Weise z.B.:
WARUM?
Belastungssituationen, Stress und traumatische Erfahrungen können deshalb bewegungseinschränkend wirken, weil Kontraktionen im Gewebe entstehen, wodurch es sich (noch mehr) zusammenzieht, verkürzt und verspannt. Die craniosacrale Arbeit ist ein ganzheitlich wirkendes Verfahren, welches Spannungen lösen, das Nervensystem ins Gelichgewicht bringen und beim Gegenüber das Gefühl von Lebendigkeit und neuer Lebensfreude wecken kann. Ziel craniosacraler Anwendungen ist es, durch gezielte Impulse die Selbstregulation des Organismus zu fördern.
WAS IST?
Unter craniosacraler Arbeit (lat.: Cranium = Schädel / Sacrum = Kreuzbein) wird eine äußerst sanfte Form der Körperarbeit verstanden, welche physiologische Muster harmonisiert und tiefgreifende Entspannung fördert. Diese Anwendungen basiert auf der (Zusammen)Arbeit mit dem craniosacralen Rhythmus, der durch die Entstehung rhythmischer Bewegungen des Liquors erzeugt wird - man nennt ihn auch den primären Atemrhytmus. Der craniosacrale Rhythmus erstreckt sich über spezifische Flüssigkeiten auf den gesamten Körper. Er beeinflusst alle Körperzellen und den Stoffwechsel des Organismus. Craniosacrale Techniken ermöglichen uns ein sanftes, energetisches Ausbalancieren des Pferdesystems.
Zwischen dem craniosacralen System und verschiedenen anderen körpereigenen Funktionssystemen besteht eine enge interaktive Verbindung. Durch craniosacrale Arbeit werden diese Körpersysteme, deren Verbindungen und Schaltkreise mit unterstützt und ausbalanciert.
URSPRUNG
Craniosacrale Arbeit wurde von Andrew Taylor Still, dem Begründer der Osteopathie, als deren Teilgebiet verortet. William G. Sutherland, ein direkter Schüler Stills, bewies die Bewegung der einzelnen Schädelknochen und auch die synchron zu den Schädelknochen verlaufenden Bewegungen des Kreuzbeins (Sacrum). Er zeigte auf, dass eine eingeschränkte Beweglichkeit und und eine Veränderung des Drucks im craniosacralen System, weitreichende Folgen für das Nervensystem und somit auch für den gesamten Körper hat. John Upledger entdeckte die pulsierende Arbeit der Hirn- und Rückenmarkshäute erstmals als als er bei einer Operation assistierte - konnte sich diese jedoch zunächst nicht erklären. Nachvollziehbarkeit entstand für ihn erst, als Upledger auf die Osteopathie nach Sutherland aufmerksam wurde. Sein Model der craniosacralen Anwendungen bezieht sich neben der Körperarbeit auch erstmals auf den Geist und die Seele. Er kam zu dem Schluß, dass jedes Trauma im Gewebe gespeichert wird und nannte diese Traumata "Energiezysten". Inzwischen gibt es viele Weiterentwicklungen der im Ursprung craniosacralen Arbeit bzw. Methoden, die die craniosacrale Arbeit als Solches zwar nich benennen, ganz offensichtlich jedoch mit in ihr Behandlungskonzept einbezogen haben.
WE ARE BUILT TO GROW
Craniosacrale Arbeit bedeutet mehr als nur bestimmte Griff-Techniken am Pferd zu beherrschen, die Bewegungsmuster der Knochen beurteilen zu können und in die "richtigen Bahnen" lenken zu können.
Tatsächlich bedeutet craniosacrale Arbeit, äußerst feinfühlig zu sein, die leisen Signale des Körpers wahrnehmen zu können, sich selbst zurückzunehmen, dem Tier den nötigen Raum zu gewähren und ihm nicht den eigenen Willen aufzudrängen. Denn wie auch auf der Seite "Tierenergetik" bereits dargelegt, entscheidet allein das Körper-Geist-Seele-System des einzelnen Pferdes, was für den den nächsten Entwicklungsschritt für sich und ggf. auch für seinen Menschen notwendig ist - damit Körper, Geist und Seele in Einklang kommen können.
Aus der Position des Anwenders heraus, liegt meine Verantwortung darin, mich selbst zu erden, zu zentrieren, dem Pferdekörper geduldig zu lauschen, offen zu sein für die Informationen die übermittelt werden um dann mit viel Mut die Wege zu gehen, die mir mein Gegenüber aufzeigt. Nur so kann ein Raum der Stille entstehen in dem eine entsprechende Neuordnung des inneren Kosmos des Individuums vollzogen werden kann.
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